Grüne Mobilitätskette Mitteldeutschland – „neogrün“
Verantwortlich(e): EVH GmbH, Hallesche Verkehrs-AG und die Stadtwerke Halle GmbH
Projektlaufzeit: Grüne Mobilitätskette 2014 – 2016
Kurzbeschreibung: Länderübergreifende multimodale Mobilität – und das möglichst umweltfreundlich! Im Rahmen des Forschungsprojekts Grüne Mobilitätskette ist diese Vision Realität geworden. Die vier Teilprojekte beinhalteten die Anschaffung von Elektrofahrzeugen, den Aufbau einer öffentlichen Ladeinfrastruktur, die Entwicklung einer multimodalen Routing-App und die Verknüpfung von regenerativer Stromerzeugung mit e-Car-Sharing. Sowohl das Land Sachsen-Anhalt als auch der Bund unterstützten das Vorhaben mit Fördermitteln. Unter der Marke „neogrün“ führen die Stadtwerke Halle das Projekt nun weiter und bieten attraktive Produkte im Bereich Elektromobilität an.

Neogrün

Neo – neu. Und grün? Nachhaltig, ökologisch, umweltbewusst. Neogrün steht für unser Bestreben, mit neuen Mitteln einen Grundstein in Sachen Elektromobilität zu legen. Wir möchten den Umweltgedanken in der Stadt Halle (Saale) fördern und einen ganz konkreten Beitrag leisten, um uns allen den Zugang zu umweltfreundlicher Mobilität zu erleichtern.

Unter der Marke Neogrün sollen zukünftig alle Produkte und Dienstleistungen vermarktet werden, die einen Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität in Halle und im Umland leisten. Hierzu wurden bereits vielfältige Anstrengungen unternommen, um speziell die Elektromobilität im Stadtgebiet voranzubringen. Insbesondere die Errichtung von 17 öffentlichen Ladestationen und die Anschaffung von 10 reinen batterieelektrischen Fahrzeugen sind hier zu nennen.

Mit dem Aufbau der Ladeinfrastruktur wurde im Frühjahr 2015 begonnen. 17 Ladesäulen an 16 Standorten (davon 2 in Stolberg im Harz) wurden geplant. Die Erfahrung, dass zwischen Plan und Realität oft ein weiter Weg liegt, mussten auch wir machen. Deshalb konnten zur offiziellen und feierlichen Eröffnung am 24.08.2015 nur 16 von den ursprünglich 17 geplanten Ladesäulen in Betrieb genommen werden. Mit dem eigens entwickelten Abrechnungssystem wurden erstmals im September 2015 Rechnungen verschickt. Somit war die Umstellung auf eine vollumfänglich abgerechnete Ladeinfrastruktur abgeschlossen.

Foto: Lutz Winkler

Wesentliche Anforderung beim Aufbau der Ladeinfrastruktur war die Verknüpfung mit dem öffentlichen Personennahverkehr. So wurde die Umwelt Card Gold, gängiges Autorisierungsmedium im gesamten MDV-Tarifgebiet, als mögliches Autorisierungsmedium an den Ladestationen integriert. Weiterhin können alle Karten, die den RFID-Standard der Ladesäulen erfüllen, freigeschaltet werden.

Die entwickelten Produkte sollen nun am Markt etabliert werden und den Bedürfnissen der Kunden weiter angepasst werden. Wesentlicher Schritt hierzu ist die Integration der Ladestationen in das Roamingnetzwerk „intercharge“. Damit wird eine fahrstromanbieterübergreifende Vernetzung ermöglicht, sodass auch Fahrer, ohne direkte Kundenbeziehung mit den Stadtwerken, die Ladesäulen in Halle nutzen können. Abgerechnet wird dann jeweils zwischen dem Stationsbetreiber und dem Anbieter des Nutzers.

Mehr Informationen zum Projekt befinden sich auf der Internetseite http://neo-gruen.de!

Themen

AbrechnungLadeinfrastruktur StromMobilitätskonzepteStadtkonzepte

Kontakt

Martin Schmitz EVH GmbH
Bornknechtstraße 5
06108 Halle (Saale)
Bereichsleiter Marketing und Vertrieb E-Mail Telefon

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